TRW Sicherheitstipp für Motorräder mit ABS

Bei der Wartung von Bremsenkomponenten bei ABS Motorrädern ist eine Besonderheit zu beachten: Die Spitzen sämtlicher ABS Sensoren, ob induktiv oder Hallsensoren, sind magnetisch. Da Bremsscheiben und Scheibenbremsbeläge Eisen/Stahllegierungen enthalten, können die Sensoren den Materialabrieb mit ihrer magnetischen Spitze anziehen.
Zwischen den Sensoren und dem ABS „Zahnkranz" befindet sich in der Regel ein kleiner Luftspalt, je nach System mit lediglich 0,5 - 1mm Weite. Wird nun dieser Luftspalt durch die magnetisch angezogenen Schmutzpartikel kleiner, so schwächt sich auch das Sensorsignal ab. Bei groben Verschmutzungen kann dies bis zu einem Ausfall des ABS Systems führen. Zwar funktioniert die Bremsanlage noch uneingeschränkt, doch die Räder können auf Grund des ABS Ausfalls blockieren! Daher sollte bei jedem Wechsel der Bremsbeläge und/oder der Scheiben die Sensorspitze mit TRW Bremsenreiniger gesäubert werden. Ebenso ist der Zahnkranz von Verschmutzungen zu befreien. Fällt das ABS System aus, prüfen Sie zuerst immer den Zustand der Kabel und Stecker. Der Sensor muss nicht unbedingt defekt sein!

Übrigens: TRW war auch bei der Entwicklung mechanisch-hydraulischer ABS Systeme für Motorräder Vorreiter. 1985 wurde unter dem damaligen Unternehmensnamen „Lucas Girling" der erste Prototyp vorgestellt. Heute gehört ein ABS System bereits zur Standardausstattung vieler Motorräder.

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